Kurztrip nach Kochi mit dem Schwiegerpapa

So, hier ist dann noch mal meine „Berichterstattung“ über unseren Kochi- Urlaub. Fotos dazu sind unter Jens‘ Bericht. Viel Spaß! 🙂

Wie einige es vielleicht mitbekommen haben, wurden wir Anfang Januar von Jans Papa Jens besucht. Er ist am 7. Januar hier angekommen und war bis zum 21.Januar bei uns. Wir hatten eine sehr schöne Zeit zusammen hier und haben viel unternommen. Die erste Woche seines Besuchs war ich leider nicht hier, da ich im Science Camp vom Institut aus war. Aber umso schöner war dann das Wiedersehen am 10.1., als ich zurückkam und wir erstmal meinen Geburtstag nachgefeiert haben ( ich hatte also dieses Jahr zwei Mal Geburtstag, einmal am 6.1 und einmal am 10.1, das war ziemlich toll).

Wir waren zusammen viel unterwegs, einkaufen, im botanischen Garten (den ihr ja auch schon kennt), in vielen Tempeln, bei Devi zuhause Essen und..und..und. Devi ist wie ein Reiseführer und hat, immer wenn uns die Ideen ausgingen, Vorschläge gemacht wo wir unbedingt noch hin mussten ( denn es war entweder „veeeeeery tasty“ oder „veeeeery beauuuutiful!“). Daher wurde uns nie langweilig und wir hatten ein volles Programm hier. Das Highlight des Besuchs war aber eindeutig unser Kurztrip nach Kochi (Cochin) im Bundesstaat Kerala.

Wir reisten vom 15.1 bis zum 18.1. dorthin, natürlich wieder mit IndiGo, die Fluggesellschaft mit der wir hier alle Inlandsflüge angetreten haben. Diese ist, am Rande bemerkt, auch gar nicht schlecht (tausendmal besser als Ryanair, trotz günstiger Preise).
Wir reisten etwas verspätet am Donnerstagnachmittag an, da unser Flug leider zwei Stunden Verspätung hatte. Daher unternahmen wir nichts großartiges mehr an diesem Tag sondern waren erst einmal geplättet von unserem luxuriösen Hotel! Sollte jemand von euch Mal nach Kochi reisen, geht ins „Le Meridien“. Dieses fünf Sterne Hotel ist wirklich sein Geld wert und es ist by the way nicht mal wirklich teuer im Vergleich zu gleichrangigen Hotels bei uns. Es war unglaublich schön eingerichtet, sah von innen wie von außen wirklich sehr ansprechend und nobel aus und wir hatten eine riesige Terrasse mit Ausblick auf einen netten Pool und einen großen Garten, auf der wir jeden Abend saßen. Den Pool haben Jens und ich ebenfalls jeden Abend benutzt und sind unsere Runden zusammen geschwommen und haben über die alte Schweizerin mit dem viel zu jungen indischen Liebhaber neben uns im Pool gelästert- bei denen sich aber später herausstellte, dass sie nur seine Schwiegermutter war und die beiden sicher auch dasselbe von uns hätten denken können. Jan war währenddessen immer im Fitnessraum, vorbildlich vorbildlich. Das Highlight unseres Hotels war aber das Abendessen. Es gab ein ca. 30Meter langes Buffet, das jeden Abend variierte und die leckersten Gerichte bot. Von indischen Gerichten über Spaghetti, Pizza bis hin zu superleckerem Steak war alles dabei. Vor allem die riesige Auswahl an Vorspeisen (vegetarisch und nicht vegetarisch) und Früchten war einfach nur atemberaubend. Ebenso wie die Desserts 🙂 Und wir freundeten uns mit dem Chefkoch der Desserts an und einer supersüßen Kellnerin. Der Chefkoch hat uns dann jeden Abend eigens für uns entworfene Desserts kreiert und zum Tisch gebracht und die Kellnerin hat uns jeden Abend unser Bier bereitgestellt, ohne dass wir etwas sagen mussten. Vom Frühstück muss ich gar nicht erst anfangen, dann wird der Beitrag wieder viel zu lang:D Aber nur soviel: Es gab KÄSE!

Am Freitag sind wir nach dem tollen Frühstück dann nach Fort Kochi, der eigentlichen Stadt, wo sich alles abspielt, gefahren. Unser Hotel lag ein wenig außerhalb in Ernakulam, aber wir konnten mit Taxi oder Rikscha in ca.30 Minuten nach Fort Kochi fahren, daher war es kein Problem. In Fort Kochi haben wir uns einen Rikscha Fahrer geschnappt und dieser hat eine Stadtrundfahrt mit uns gemacht, hat uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und auch andere nette Plätze gezeigt und war zudem auch sehr nett und lustig. Wir haben uns alte Basilikas, Tempel und das jüdische Viertel angesehen, in dem die älteste Synagoge Indiens steht ( angeblich auch der Welt, aber das sei mal so dahingestellt..). Danach waren wir noch am Stadtstrand, der aber leider ziemlich verdreckt und daher eher nicht zum Baden geeignet ist und sind dort an der Promenade entlanggegangen.
Abends fuhren wir zurück zum Hotel und gaben uns dem Pool und dem leckeren Essen hin.

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