Savanadurga- dangerous life

Nachdem wir eine Woche außerhalb von Indien waren – ich in Deutschland und Jan in England und Tschechien – haben wir uns schnell wieder hier eingelebt und sind trotz der schönen Zeit mit den Freunden & der Familie ganz froh, dass wir es hier schön warm haben und nicht frieren müssen. Dennoch war es eine ganz tolle Woche mit euch, ich habe es sehr genossen euch wiederzusehen und die Zeit mit euch zu verbringen!:)

Am ersten Wochenende wieder in Indien hatten wir einiges vor: Am Freitag waren wir mit ACO unterwegs – Teambuilding ( ja, Rike gehört auch zum Team 😛 ) in einem netten Resort im Grünen. Dort konnte man sich mit allerlei Sportarten wie Beachvolleyball, Tennis, Bogen schießen, Schwimmen oder Tischtennis die Zeit vertreiben. Zwischendurch gab es auch leckeres indisches Essen vom Buffet und Jans Team hat auch für flüssiges Vergnügen gesorgt. So waren wir alle gut versorgt und haben den Tag zusammen genossen, es gab sogar eine kleine Wasserrutschen-Landschaft, die alle wieder zu Kindern hat werden lassen. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, auch baden und rutschen zu gehen, aber natürlich nicht im Bikini, wie ich es gerne getan hätte bei der Hitze, sondern in langer Hose und langem T-Shirt. Ich war darin nicht mal exotisch, denn fast alle Mädchen/Frauen sind in normalen langen Klamotten ins Wasser gesprungen, während die Männer mit knappen Badehosen herumliefen. Naja, bald geht es nach Goa und dann kann ich hoffentlich auch endlich mal dem Wetter entsprechend baden gehen;). Wir verbrachten den ganzen Tag im Resort und waren dann erst abends gegen 20 Uhr zuhause.

Am Samstag ging es gleich wieder früh weiter, Bergsteigen war angesagt. Doch zuerst machten wir einen kurzen Stopp bei dem „Big Banyan Tree“, dem viertältesten Baum Indiens, der wirklich sehr beeindruckend war. Dieser Baum hat aus seinen langen Ästen,die bis zum Boden reichen, neue Wurzeln gebildet, die den Ur-Stamm letztlich stützen. Ein wirklich sehr beeindruckender Anblick und ich habe noch nie zuvor so einen Baum gesehen. Ein paar Affen gab es dort natürlich auch wieder zu sehen ( mittlerweile bin ich aber nicht mehr wirklich beeindruckt von Affen, da muss schon was exotischeres kommen). Anschließend fuhren wir weiter zum Savanadurga Berg- das Titelbild von der Blogseite hier oben zeigt diesen Berg, denn Jan war vorher schon ein mal da.  Wir waren im ersten Moment alle etwas geschockt, denn es war kein Berg wie man ihn sich in Deutschland so vorstellt – mit schönen Wanderwegen und einer netten kleinen Hütte mit Restaurant oben auf der Bergspitze – nein, es war ein riesiger Felsen auf dem es keine Wege gab und wir einfach schräg hochklettern mussten! Dementsprechend anstrengend wie auch gefährlich war der Aufstieg auf den 398 Meter hohen Berg, aber die Aussicht hat die Anstrengung dann wieder entschädigt. Insgesamt haben wir 3,5 Stunden zum Rauf- und wieder Herunterkommen gebraucht (30 Min. davon waren eine Pause oben auf dem Berg) und natürlich musste ich auf den letzten Metern unten, wo es wirklich nicht mehr gefährlich war, ausrutschen und umknicken! Glücklicherweise ist nicht viel passiert, mein Knöchel ist ein bisschen dick und blau geworden, aber ich kann ganz normal laufen. Glück im Unglück würde ich sagen.
Hier ein paar Impressionen von diesem anstrengenden, aber schönen Tag:

Der Big Banyan Tree.. ein Baum mit vielen Ästen, die ihn stützen
Der Big Banyan Tree.. ein Baum mit vielen Ästen, die ihn stützen

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Das ist der Berg aus der weiten Ferne..
Das ist der Berg aus der weiten Ferne..
und das von nahe dran, quasi direkt davor
und hier von nah dran, quasi direkt davor

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die Aussicht von ganz oben
die Aussicht von ganz oben
Gebetsalter auf der Bergspitze
Gebetsaltar auf der Bergspitze

 

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