Shivanasamudra Falls – Ausflug ins Grüne

Sonntag vor einer Woche haben wir zusammen mit Merle, Philipp (Arbeitskollege von Jan, der bis Januar hier bleibt) und Stephi ( eine weitere Praktikantin aus dem Institut, sie kam eine Woche nach mir an) einen Ausflug zu den Shivanasamudra Falls, den zweitgrößten Wasserfällen Indiens, gemacht. Um 6 Uhr morgens ging es los, denn unser Fahrer meinte zu der Uhrzeit kommen wir am besten ohne Stau durch. Also fuhren wir alle sehr müde los und waren nach ca. 2,5 – 3 Stunden dort. Auf dem Weg dahin wurde es immer schöner, denn es ging hinein in die schöne, wilde Natur und man sah immer weniger Häuser und Menschen. Die Natur war dort wirklich atemberaubend schön, alles war so grün und blühte in seiner Pracht. Angekommen bei den Wasserfällen, wurden wir erst mal wieder von Indern gefragt, ob wir ein Foto mit ihnen machen können. Egal wo wir hinkommen, wir sind immer eine Attraktion. Die Wasserfälle konnte man dann oben von einer Plattform bewundern und dann führte eine steile Steintreppe hinunter in ein Tal, wo uns direkt sehr viele Affen begrüßten. Stephi hat leider den Fehler gemacht, ihre Banane an der offenen Seitentasche im Rucksack zu verstauen und deshalb hing dann plötzlich ein Affe an ihr dran, der die Banane klauen wollte. Sie kämpfte ein wenig mit ihm, aber sie verlor den Kampf und der Affe freute sich über die Banane. Danach waren wir alle sehr vorsichtig mit unseren Sachen und trauten uns kaum, die Kameras rauszuholen. Aber zum Glück war das der einzige Affenübergriff :). Unten im Tal war man direkt am Wasser der Wasserfälle angekommen und dort tummelten sich viele Inder, die ein Bad im Wasser nahmen. Wir sind nur mit den Füßen hineingegangen, aber es war wirklich sehr erfrischend. Denn der Tag war ziemlich heiß, wir hatten strahlenden Sonnenschein und um die 35 Grad im Schatten. Das war fast schon zu heiß, aber in der Nähe des Wassers konnte man es ganz gut aushalten. Natürlich waren wir auch mutig genug uns in eines der wie Nußschalen aussehenden Boote zu setzen und eine kleine Fahrt für umgerechnet 1,20 Euro pro Person über das Wasser zu machen. Es war erst ein Mal ein Akt, in das Boot hineinzukommen, ohne dass es kenterte. Innen drin war es dann auch ziemlich nass, sodass wir alle einen nassen Po bekamen. Aber das störte uns nicht weiter. Der Bootsfahrer mit seinem Ruder in der Hand brachte uns dann einmal direkt (!) an den Wasserfällen vorbei, wo wir alle eine erfrischende Dusche bekamen. Danach machte er eine kleine Runde über den See und brachte uns wieder zurück an Land. Diese Bootstour hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und war ihr Geld absolut wert.

Nach den Wasserfällen sind wir noch durch ein kleines Dorf gefahren, in dem kleine wunderschöne bunte Häuser standen. Ich freue mich hier jedes Mal über die Vielfalt der Bauten und Häuser und dass man hier so viele Farben für sein Heim benutzt. Überzeugt euch selbst von den netten kleinen Häusern auf den Fotos 🙂

Anschließend hat uns unser Fahrer noch zu einem kleinen Restaurant gebracht, wo wir Dosas gegessen haben ( Dosas sind mit Reismehl gebackene,gefüllte  Teigtaschen. Sie sehen ähnlich aus wie Calzone, sind meist mit Kartoffeln, Zwiebeln und anderem Gemüse gefüllt und seeehr lecker:) ). Gegen 15 Uhr waren wir dann wieder zuhause und alle todmüde, Jan und ich sind direkt für zwei Stunden eingeschlafen. Aber der Ausflug hat sich sehr gelohnt und wir freuen uns schon auf viele weitere kommende Ausflüge!

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